Internet of Things

Fabrik der Zukunft: Maßgeschneiderte Lösungen für mehr Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit

Huawei im Dialog - Fabrik der Zukunft

Bei der Implementierung der Fabrik 4.0 stehen die individuellen Herausforderungen der unterschiedlichen Branchen im Vordergrund.

Werden diese von IKT-Anbietern bei der Entwicklung von Lösungen miteinbezogen, wird die Intelligente Fabrik zu einem grundlegenden Bestandteil der digitalisierten Wirtschaft werden.

„Industrie 4.0“, „Re-Industrialization“, „Industrial Intelligence“ – hinter diesen Begriffen verbirgt sich eine neue industrielle Revolution. Unternehmen greifen im Zuge dieser vierten Industrierevolution auf modernste Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), wie beispielsweise Cloud Computing oder das Internet der Dinge (IoT), zurück und definieren Produktionsmöglichkeiten neu.

IKT-Anbieter und traditionelle Industrieunternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, branchenübergreifende Geschäftsmodelle für eine erfolgreiche Industrie 4.0 zu entwickeln. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen und immer mehr Unternehmen werden zukünftig Partnerschaften eingehen. Dabei bleibt die Entwicklung nicht auf die Industrie beschränkt. Auch Regierungen und internationale Organisationen sind ein Teil dieser industriellen Veränderung, indem sie länder- und industrieübergreifende Standardisierungen und Kooperationen entwickeln.

Steigerung von Effizienz und Wettbewerb

IKT-Technologien wie Big Data, Cloud Computing und das Internet der Dinge (IoT) spielen eine wichtige Rolle bei der Implementierung einer Industrie 4.0. Um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit langfristig steigern zu können, ist es ebenso entscheidend, die Herausforderungen und Probleme unterschiedlicher Industriebranchen gesondert zu betrachten.

Angesichts der Bandbreite an unterschiedlichen Produktionsumgebungen, Techniken, Rohstoffen und Ausrüstungsanforderungen eines jeden Industriebereichs kann es keine Universallösung für die Implementierung  der Industrie 4.0 geben. Vielmehr müssen die Umsetzer die spezifischen Anforderungen jeder Produktionsumgebung berücksichtigen.

Die Notwendigkeit für individualisierte Lösungen wird am Beispiel der Stahlindustrie deutlich. In Stahlwerken müssen Temperatursensoren den Zustand von Stahl und Werkzeugen exakt messen –in einer Arbeitsumgebung von mehr als 1000 Grad. Bei solchen Temperaturen sind kabelgebundene Kommunikationssysteme nicht mehr arbeitsfähig. Mit kabelloser Kommunikationstechnologie kann dieser Herausforderung jedoch begegnet werden.

Ähnlich schwierig gestaltet sich die Produktionsumgebung in Ölraffinerien, denn die Vielzahl an Rohren innerhalb der Raffinerien schirmt manche kabellose Signale ab. In einer solchen Umgebung können Lösungen wie die Enterprise Long-Term-Evolution Funktechnologie (eLTE) von Huawei ihre Vorteile hinsichtlich hoher Diffraktion und hoher Durchdringungsrate voll ausspielen.

Diese Beispiele zeigen, wie wichtig individualisierte Lösungen für unterschiedliche Branchen sind. Um die optimale Lösung für jede Branche anbieten zu können, müssen Anbieter zunächst ihr Verständnis für die spezifischen Anforderungen verbessern. Nur so können die passenden Technologien und Produkte entwickelt werden. Das Fachwissen muss entlang der gesamten Industrie 4.0-Wertschöpfungskette kombiniert werden, um anbieterübergreifend effizientere Lösungen für jede Branche anzubieten.

Zudem müssen alle Industrie 4.0-Lösungen eine hohe Ausfallsicherheit und intelligente, verbundene Netzwerkstrukturen aufweisen. Das jeweilige System muss in der Lage sein, unterschiedliche Unternehmensanwendungen zu unterstützen. Gleichzeitig sollte es schnell und dynamisch optimierbar sein, um auf jegliche Veränderungen reagieren zu können. Alle Lösungen müssen über offene Architekturen verfügen, damit Komponenten leicht hinzugefügt werden können. Nur so können sie den unterschiedlichen Ansprüchen im Herstellungsprozess gerecht werden.

Durch integrierte Systeme und Netzwerke, Cloud Data und sichere Datenaustauschprozesse steht Industrie 4.0 für eine vernetzte Zusammenarbeit von Fabriken der Zukunft. Die Erwartungshaltung an diese Transformation ist hoch: Die Industrie setzt darauf, ihre Effizienz signifikant zu steigern.

Intelligente Produktion als Grundlage der Fabrik der Zukunft

Die intelligente Produktion (Smart Production) ist die Grundlage für eine solche Industrie der Zukunft und beinhaltet die Integration von fortgeschrittenem Logistikmanagement, Mensch-Maschine-Interaktion und dreidimensionalen Visualisierungs-Technologien in den Produktionsprozess. Auch die Möglichkeit der Fehlervorbeugung und -Analyse auf der Basis von Echtzeitdaten ist ein weiteres wesentliches Element der intelligenten Fabrik.

Zur Verwirklichung intelligenter Fabriken müssen mehrere Aspekte erfüllt sein:

  • Upgrades von bestehenden Maschinen auf vernetzte Sensoren
  • Die Kombination von drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerken in Produktions- und Büroumgebungen
  • Umfassende Sicherheitsgewährleistungen für vernetzte Maschinen
  • Eine optimale Nutzbarmachung der durch Maschinen und Produktionsprozesse generierten Daten
  • Der Einsatz von IT-Plattformen, die Fabrikautomatisierung und Analysen zulassen
  • Optimierte Produktionsprozesse, um die Produktqualität sowie Effizienz und Sicherheit zu verbessern

Huawei als starker Partner für Industrie 4.0-Lösungen

Huaweis Smart Factory-Lösungen setzen all diese Anforderungen um. Sie wurden mit unterschiedlichen Netzwerktechnologien entworfen und ermöglichen eine effektive drahtlose Kommunikation über kurze wie lange Distanzen. Als Grundlage stellen sie hybride kabelgebundene und kabellose Systeme zur Verfügung.

Über Huaweis Netzwerklösungen und IoT-Management-Plattform lassen sich alle für die fehlervorbeugende Fernwartung maßgeblichen Netzwerkkomponenten zuverlässig miteinander verbinden – z.B. Sensoren, Telemetrie, funk- und kabelgestützte Netzwerke sowie Server.

Huawei hat es sich zum Ziel gesetzt, den Wandel von der produktionszentrierten zur servicebezogenen Fertigung zu beschleunigen. Das Unternehmen setzt dazu auf gemeinsame Innovationen und eine offene Kooperation mit Kunden und Partnern aus der Industrie in Deutschland und Europa, um führende IKT-Produkte und -Lösungen zu entwickeln und verfügbar zu machen.