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Warum 5G wichtig für alle Branchen ist

Von selbstfahrenden Autos über Industrie 4.0 und VR-Gaming bis zum Internet der Dinge: Viele Anwendungen und Geschäftsmodelle erweckt erst das künftige 5G-Netz wirklich zum Leben.

Ob tatsächlich eher Flugtaxis auf dem Berliner Alexanderplatz landen als Flugzeuge am Flughafen BER? Technisch möglich wäre es; die ersten Prototypen wie den auf der Cebit vorgestellten Volocopter gibt es bereits. Voraussetzung: Die Sicherheit ist gewährleistet. Um unfallfrei ans Ziel zu kommen, müssen autonome Flugtaxis sicher und schnell untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren. Und hier kommt das 5G-Netz ins Spiel. Aber 5G für Flugtaxis ist natürlich nur eines – zugegebenermaßen recht futuristisches – von zahlreichen Szenarien, die der kommende Mobilfunkstandard ermöglicht. Eine Auswahl:

5G für autonomes Fahren

Was für Flugtaxis gilt, trifft auch auf autonome Autos zu: Sie benötigen für eine sichere Fahrt ein absolut zuverlässiges und extrem schnelles Funknetz. Auf der Autobahn beispielsweise reicht es nicht, wenn ein Fahrzeug mit dem jeweils davor und dahinter fahrenden auf Sicht per Sensor kommuniziert. Was, wenn etwa beim Platooning der erste LKW in der Kolonne scharf bremsen muss? Oder wenn hinter der nächsten Kurve ein Unfall passiert? Dann muss diese Information über das Mobilfunknetz laufen und optimalerweise in sogenannten Cloudlets – Cloud-Rechenzentren entlang der Autobahn – verarbeitet werden. Die dafür nötige Latenz liefert 5G: Der neue Mobilfunk verringert die Laufzeit der Signale um das Vierzigfache gegenüber LTE und ermöglicht so im Vergleich zu heute substantiell geringere Verzögerungen. Dem Szenario des teleoperierten Fahrens kommt zusätzlich die hohe Bandbreite des 5G-Netzes zugute. Die ist nötig für die schnelle Videoübertragung vom Auto in eine Leitzentrale, damit diese in komplexen Verkehrssituationen das Fahrzeug steuern kann.

5G für die Industrie 4.0

Auch die vernetzte Industrie 4.0 benötigt in Zukunft ein intelligentes Netz mit niedriger Latenz und hoher Bandbreite. Mobile Roboter in einer digitalen Fabrik beispielsweise müssen verzögerungsfrei miteinander und mit anderen Geräten und Maschinen kommunizieren können und sich vom Menschen in Echtzeit fernsteuern lassen. Auch für Augmented Reality (AR) ist 5G sinnvoll. So kann ein Wartungstechniker schnell Informationen zu einer Maschine auf seiner AR-Brille anzeigen oder sich von einem Kollegen aus der Ferne assistieren lassen.

5G für Streaming und Gaming

Besonders Multimediaanwendungen werden von der hohen Übertragungsrate der 5G-Technologie profitieren. Wo für den Nutzer derzeit im LTE-Netz im Mittel bei 50 oder vielleicht 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Schluss ist, sind künftig im Prinzip bis zu 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) technisch möglich und an den Hochverkehrszonen verfügbar. Was das bedeutet? Etwa Videokonferenzen und 8K-Filmstreaming ohne Ruckeln und Verzögerung, Highspeed-Internet im ICE bei 500 und im Flugzeug bei 1.000 km/h oder aus der Cloud gestreamte Virtual-Reality-Videospiele mit kurzen Reaktionszeiten.

5G für Energienetze

Der Stadtbewohner als Stromlieferant – ein bereits reales Szenario. Die Energienetze einer Stadt speisen sich künftig aus vielen verschiedenen Quellen. Die kurzen Latenzzeiten von 5G ermöglichen eine Echtzeitsteuerung des Energienetzes, um flexibel und in Millisekunden auf steigenden oder fallenden Strombedarf oder plötzliche Stromausfälle reagieren zu können.

5G für das Internet der Dinge

Das Internet of Things (IoT) wächst rasant: Schon im Jahr 2020 kommunizieren nicht mehr nur zwei Milliarden Smartphones weltweit, sondern je nach Prognose zusätzlich 20, 50 oder gar 100 Milliarden Fahrzeuge, Sensoren, Maschinen und andere vernetzte Geräte im IoT miteinander – teils direkt, teils über die Cloud. Ob Ampeln, Straßenlaternen und Kameras in der Smart City, Fitnessarmbänder, Smart-Home-Geräte oder Drohnen: die Menge der erzeugten und zu verarbeitenden Daten wird immens sein. Das 5G-Netz kann nicht nur die entsprechend Bandbreite liefern, sondern vor allem jedes einzelne Gerät zuverlässig verbinden – dank einer Anschlussdichte von bis zu einer Million Geräten pro km2. Davon profitieren dann auch Smartphone-Nutzer: Netzprobleme etwa bei Sportevents oder Festivals gehören dann der Vergangenheit an.

Video:
https://www.huawei.com/en/industry-insights/outlook/mobile-broadband/xlabs/use-cases/5g-top-10-use-case

Weitere Informationen:
https://www.huawei.com/en/industry-insights/outlook/mobile-broadband/5g