weitere Themen

Wussten Sie schon …

… dass durch vernetztes Fahren zwanzig Prozent der Staus in Deutschland vermieden werden können? Hier erfahren Sie noch mehr Wissenswertes über das Thema vernetzte Mobilität


Staureduzierung

… dass bereits eine staureduzierende Wirkung auf Autobahnen eintreten kann, wenn nur 15 Prozent der Fahrzeuge mit anderen Fahrzeugen kommunizieren können?


Marktprognose

… dass der Markt für vernetzte Fahrzeuge bis 2020 um 45 Prozent wachsen soll? In fünf Jahren sind voraussichtlich drei Viertel aller Neuwagen vernetzungsfähig, ab 2025 dürfte autonomes Fahren auch außerhalb geschützter Umgebungen machbar sein.


Technologiestandards

… dass es zwei globale Standard-Familien gibt, die das Thema Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit den Umgebungenermöglicht? Einerseits auf Wi-Fi basierend und andererseits eine LTE- beziehungsweise zukünftige 5G-Technologie.


Vernetztes Fahren

… dass eine Schätzung von 2015 besagt, dass 2017 bereits 14 Prozent aller Fahrzeuge weltweit mit dem Mobilfunknetz verbunden sind, sei es für die Übermittlung von Karteninformationen oder die Bereitstellung von Fahrzeugbetriebsdaten? Der nächste wichtige Schritt ist die direkte Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umgebung, also beispielsweise mit Ampeln, Verkehrshindernissen oder Baustellen, was für eine Erhöhung der Verkehrssicherheit sorgt.


Regulierungen/Zulassung

… dass Kalifornien für die Zulassung autonom fahrender Fahrzeuge eine ständige Verbindung zwischen dem Auto und einer Unterstützungs­zentrale vorschreibt? Jährlich sterben rund 3000 Menschen auf kalifornischen Straßen. Mit autonom fahrenden Fahrzeugen erhofft sich der US-Staat, ca. 90 Prozent der Unfälle mit tödlichem Ausgang zu vermeiden.


Autonom/voll automatisiert

… dass, zusätzlich zum assistenzfreien Fahren, bis zu fünf Automatisierungsstufen des Fahrens unterschieden werden? Angefangen mit dem Parkassistenten, der das Einparken übernimmt. Weiter mit dem Stauassistenten, der es ermöglicht, dass das Fahrzeug vor Gefahrensituationen warnt oder zu ihrer Vermeidung selbstständig reagiert. Die nächste Stufe ist das teilautomatisierte Fahren auf Autobahnen, wo die Übernahme der Fahrzeugkontrolle durch den Fahrer in allen Situationen vorausgesetzt wird, bis hin zum hochautomatisierten Fahren, wo beispielsweise der Stadtverkehr vom Fahrzeug automatisch bewältigt wird und der Fahrer nur noch für spezielle Fahrmanöver benötigt wird. Und schließlich das voll automatische „fahrerlose“ Fahren, bei dem das System das Fahrzeug vollständig vom Start bis zum Ziel übernimmt. Alle im Fahrzeug befindlichen Personen sind dann nur Passagiere.


Dieser Artikel erschien im Einblick Politikbrief, Ausgabe 02/2017: Download Politikbrief 02/2017